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Anforderungsprofil Einrichtung Server+Client und empfohlene Hardware

Stand: 28.10.2026, Ausgabe 3. Die folgenden Anforderungen sind verbindliche PRODAT-Vorgaben für Neuinstallationen und Migrationen. Die Kunden-IT stellt die Infrastruktur bereit, setzt die Vorgaben um und bestätigt dies anhand der Checkliste. Abweichungen benötigen vor Umsetzung eine ausdrückliche, dokumentierte Freigabe durch PRODAT.

Aktuelle Dokumentausgabe

Die deutsche Word- und PDF-Ausgabe enthält die Vorgaben zu Servern, Clients, Einrichtung und Betrieb einschließlich Abnahmecheckliste. Geräteempfehlungen werden auf dieser Wikiseite geführt.

Systemanforderungen für Server und Client

Windows Server 2022 oder 2025 bilden den Standard für neue Windows-Server; einzusetzen ist die von PRODAT für den jeweiligen Softwarestand freigegebene Version. Clients benötigen Windows 10 oder Windows 11. Windows Server 2012/R2 und Windows 7 sind keine zulässige Grundlage für Neuinstallationen. Die Nennung einer Produktfamilie ist keine automatische Freigabe aller zukünftigen Versionen.

PRODAT gibt die PostgreSQL-Version und bei Linux-Datenbankservern die Distribution vor. Die Kunden-IT installiert die vorgegebene Version und nimmt keine eigenständigen Hauptversionswechsel vor. Erforderliche Betriebssystem-, RDS- und Anwendungslizenzen sind bereitzustellen.

Hardwarevorgaben für den Datenbankserver

Die Staffel richtet sich nach gleichzeitig aktiven PRODAT-Nutzern einschließlich BDE und Mobile. Mehrere Datenbankverbindungen eines Nutzers sind keine zusätzlichen Nutzer. Terminalserver-Sitzungen, Fremdanwendungen und getrennte Anwendungsserver sind in den Ressourcen dieser Tabelle nicht enthalten.

Aktive Nutzer CPU-Kerne / vCPU RAM mindestens PostgreSQL-Klasse
1–9 6 16 GB Klein
10–49 12 32 GB Mittel
50–75 24 48 GB Mittel
76–200 36 ab 64 GB Groß

Bei der Prozessorauswahl hat eine hohe Einzelkernleistung Vorrang vor einer möglichst hohen Kernanzahl. Viele PRODAT-Datenbankoperationen profitieren unmittelbar von schnellen einzelnen Kernen. Zusätzliche Kerne ermöglichen insbesondere gleichzeitige Benutzerzugriffe und parallel ausführbare Abfragen. Die vorgegebene Kernanzahl muss zusätzlich erfüllt sein; viele langsame Kerne ersetzen keine hohe Einzelkernleistung.

  • Die CPU-Leistung muss dauerhaft verfügbar sein. vCPU sind kein automatischer Leistungsnachweis für gleich viele dedizierte physische Kerne; Host-Auslastung und CPU-Generation sind zu berücksichtigen.
  • Virtuelle Datenbankserver erhalten fest zugewiesenen RAM. Der Host darf diesen Arbeitsspeicher nicht auslagern. Kein konkurrierender Exchange-, Terminalserver- oder sonstiger größerer Anwendungsbetrieb auf dem Datenbankserver.
  • Kleine Klasse: Enterprise-SSD. Mittlere und große Klasse: Enterprise-NVMe. Redundante Speicherung mindestens durch Spiegelung oder gleichwertige Redundanz des Speichersystems.
  • Mindestens 100 GB für Betriebssystem und Programme bereitstellen. Für Datenbank und Arbeitsdaten ist eine eigene, vom Betriebssystem getrennte Partition mit mindestens 200 GB nutzbarer Kapazität bereitzustellen; Laufwerk D: wird empfohlen. Datenbestand, Indizes, WAL, temporäre Dateien und Wachstum können mehr Kapazität erfordern.
  • Nur bei großen Systemen (76–200 gleichzeitig aktive Nutzer) ist das DMS separat mit mindestens 500 GB nutzbarer Kapazität bereitzustellen. Bei kleineren Systemen richtet sich die DMS-Kapazität nach Dokumentenbestand und Wachstum; eine pauschale Mindestgröße von 500 GB gilt dort nicht. Sicherungskapazität kommt separat hinzu.
  • Im Betrieb mindestens 25 % freie Kapazität auf Datenvolumes erhalten. Bei Unterschreitung Kapazität erweitern.
  • Umfangreiche Datenbestände, Schnittstellen oder Auswertungen erfordern gegebenenfalls eine höhere Ausstattung. PRODAT legt diese sowie die Ausstattung für mehr als 200 aktive Nutzer gesondert fest.

Arbeitsplatzvorgaben

Bestandteil Mindestvorgabe
Betriebssystem Windows 10 oder Windows 11
CPU 4 moderne CPU-Kerne mit hoher Einzelkernleistung
RAM 16 GB; 32 GB bei umfangreichen Zeichnungen und CAD-Anwendungen
Datenträger SSD mit mindestens 20 GB freiem Platz für lokalen Programmstand und temporäre Dateien
Netzwerk LAN empfohlen; WLAN und 5G bei lokaler Programmausführung mit RunLocal möglich
Bildschirm Mindestens Full HD

Zusätzliche CAD- oder andere Fachanwendungen können höhere Anforderungen haben. Drucker, Scanner und Terminals müssen die PRODAT-Einrichtungsanleitung erfüllen. Bei RDS sind diese Geräte im tatsächlichen Sitzungsbetrieb zu testen.

Netzwerk und lokale Programmausführung

Für stationäre Arbeitsplätze wird eine kabelgebundene LAN-Verbindung empfohlen. Bei lokaler Programmausführung mit RunLocal sind auch WLAN und 5G für den laufenden PRODAT-Betrieb möglich. Eine pauschale Mindestbandbreite von 1 Gbit/s am Arbeitsplatz oder 10 Gbit/s auf dem Server-Datenpfad wird nicht vorausgesetzt; entscheidend sind Antwortzeiten und Verbindungsqualität im tatsächlichen Betrieb.

Beim direkten Programmstart aus der Netzwerkfreigabe werden Programmdateien über das Netzwerk geladen. Das Programmpaket kann etwa 1 GB umfassen; dieser Übertragungsbedarf ist vom laufenden Datenbankverkehr zu unterscheiden. Bei WLAN, Mobilfunk oder wechselnden Verbindungen ist deshalb eine lokale Programmkopie mit RunLocal zu verwenden.

RunLocal stellt den Programmstand lokal bereit. Nach Bereitstellung beziehungsweise Aktualisierung erfolgt die Programmausführung vom lokalen Datenträger; über das Netzwerk laufen insbesondere Datenbankzugriffe und bei Bedarf Dokumentübertragungen. Die Übertragung des Programmpakets ist bei Erstbereitstellung und Updates zu berücksichtigen.

Bei lokal gestarteter Anwendung können unterbrochene Datenbankverbindungen nach Rückkehr der Netzverbindung wiederhergestellt werden. Dies bedeutet keinen Offlinebetrieb; ein unterbrochener Arbeitsschritt ist anschließend auf seinen Status zu prüfen und gegebenenfalls erneut auszuführen. Große DMS-Dateien und Schnittstellen können zusätzliche Bandbreite benötigen. Die Kunden-IT prüft typische Abläufe über den tatsächlich vorgesehenen Zugangsweg.

Einrichtung: 105 Prodat Lokales Start Script (RunLocal).

Installation und Freigaben

Standardstamm ist D:\ProdatERP. Ein anderes Datenlaufwerk ist bei gleicher Unterstruktur zulässig. Die Kunden-IT richtet Freigabe- und NTFS-Berechtigungen passend zu den folgenden Vorgaben ein; Datenbankverzeichnisse sind keine allgemeinen Clientfreigaben.

Verzeichnis unter D:\ProdatERP Vorgabe
PostgreSQL Datenbankinstallation; Zugriff nur für erforderliche Dienste und Administratoren
DMS Dokumentenarchiv; Zugriffsrechte gemäß den eingesetzten PRODAT-Diensten
ProdatShare Programmfreigabe; normale Benutzer erhalten Lese- und Ausführungsrechte
ProdatShare\Prodat\EDI Eigene versteckte Freigabe PRODAT-EDI$; Schreibrechte nur für berechtigte EDI-Benutzer und Dienste
Mobile Mobile-Anwendungen; Zugriff auf Administratoren und das Dienstkonto ProdatMobileService begrenzen
Backup Lokale Zwischenablage der Datenbanksicherungen; kein Ersatz für ein getrenntes Sicherungsziel
Setup und Setup\Backup Update-Dateien und gesicherte Programmstände; Änderungen nur durch berechtigte Administratoren

Bei mehreren Mandanten steht der Mandant vor ProdatShare, beispielsweise D:\ProdatERP\Mandant\ProdatShare\Prodat. Jeder Mandant erhält eigene Freigaben und Berechtigungen. Programme werden als Prodat, Prodat-TESTLIVE und Prodat-TESTTEST geführt. TESTLIVE verwendet die produktive Datenbank, TESTTEST eine separate Testdatenbank. Für TESTTEST ist auch das DMS vom produktiven Bestand zu trennen.

Für Mobile ist das eigene, vorzugsweise lokale Dienstkonto ProdatMobileService ohne Administratorrechte einzurichten. Es erhält das Dienstanmelderecht und nur die notwendigen Verzeichnisrechte. Die Kunden-IT prüft die wirksamen Rechte mit einem normalen Benutzerkonto.

Lokale Programmkopien werden nach 105 Prodat Lokales Start Script (RunLocal) eingerichtet. Interne Detailvorgabe: PRODAT Installationspfade (interner Zugriff erforderlich).

PostgreSQL Konfiguration

Die Hardwareklassen Klein, Mittel und Groß bestimmen die PRODAT-Konfigurationsvorgabe. Die Klasse Mittel gilt sowohl für 10–49 als auch für 50–75 Nutzer. PRODAT richtet die Datenbankparameter ein; die Kunden-IT verändert diese nicht eigenständig.

TSystem.database_settings__set() setzt die PRODAT-Konfiguration serverweit. TSystem.database_settings__validate() prüft die wirksamen Einstellungen und meldet Abweichungen. Maßgeblich ist die zur installierten PRODAT-Version gehörende Funktionsfassung. Die Prüfung einschließlich der datenabhängigen shared_buffers-Anforderung gehört zur Inbetriebnahme.

Details, Parameterwerte und Quellcodeverweise: PostgreSQL Vorgaben und Konfigurationsprüfung

Firewall und Ports

Die Kunden-IT gibt die Verbindungen für die eingesetzten Module frei und dokumentiert Quell- und Zielsystem. Datenbank- und SMB-Ports dürfen nicht direkt aus dem Internet erreichbar sein. Abweichende Portnummern gibt PRODAT im Installationsprotokoll vor.

Quelle und Ziel Port / Protokoll Zweck
PRODAT-Clients / berechtigte Dienste → Datenbankserver 5432/TCP PostgreSQL
PRODAT-Clients → ApplicationServer 212/TCP Hilfesystem ab Version 12.3
PRODAT-Clients → ApplicationServer 211/TCP Caching / DataSnap
PRODAT-Erfassungsdienst → Datafox-Terminal 8000/TCP bei TCP/IP-Abfrage Nur bei eingesetztem Terminal; andere Betriebsarten gemäß PRODAT-Gerätevorgabe
PRODAT-Clients → Dateiserver 445/TCP SMB-Programmfreigabe
PRODAT-Quell-IPs → Fernwartungsziel 3389/TCP intern RDP; externe Portzuordnung dokumentieren, UDP ist keine Voraussetzung

Für Mobile, Webdienste und weitere Schnittstellen liefert PRODAT die modulspezifischen Zielsysteme und Ports. Es sind nur die für die Installation benötigten Module freizuschalten. Datafox-Einrichtung: 9050 DataFox Terminal. Historische Ports 5431 (bis Version 11) und 212 als DMS-StreamPort (12.0–12.1) sind keine zusätzlichen Freigaben für aktuelle Versionen.

Virenscanner und Endgeräteschutz

Die produktiven PostgreSQL-Datenverzeichnisse einschließlich WAL sind von Echtzeit-Dateiscans auszunehmen. Liegt WAL außerhalb des Datenverzeichnisses, ist dessen tatsächlicher Pfad gesondert aufzunehmen. PRODAT benennt die installierten Pfade; die Kunden-IT setzt die Ausnahmen im eingesetzten Virenscanner beziehungsweise EDR um und dokumentiert System, vollständigen Pfad, Ausnahmeart und verantwortlichen Administrator.

Keine pauschalen Ausnahmen für das gesamte Laufwerk, alle ausführbaren Dateien oder das komplette DMS einrichten. Darüber hinausgehende Ausnahmen benötigen eine konkrete Begründung und PRODAT-Freigabe. Schutzsoftware darf den laufenden Datenbankbetrieb nicht durch Dateisperren oder Quarantäne beeinträchtigen. Nach Einrichtung Datenbank, PRODAT und Dokumentenzugriff mit aktivem Schutz testen.

Fernwartung

Die Kunden-IT richtet als erste Ausbaustufe einen verschlüsselten RDP-Zugang zum benannten Fernwartungsziel ein. Zulässig sind ausschließlich diese öffentlichen PRODAT-Quell-IP-Adressen:

Standort Zulässige Quell-IP
Rechenzentrum 116.202.227.166
Office 24.134.240.97

Ein zusätzliches VPN ist für diese Variante nicht vorgesehen. Die Freigabe umfasst ausschließlich RDP zum Zielsystem, keinen pauschalen Zugang zum Firmennetz. Zielsystem, öffentliche Adresse, externe Portzuordnung und notwendige interne Zugriffe sind im Installationsprotokoll festzuhalten. Abweichende Kundenrichtlinien erfordern eine dokumentierte Freigabe des alternativen Zugangs durch PRODAT.

  • Keine allgemeine Internetfreigabe für RDP; Firewall auf beide Quell-IPs begrenzen.
  • Unterstütztes, aktualisiertes Windows, aktive Netzwerkauthentifizierung (NLA), Verschlüsselung und geprüfte Serveridentität verwenden.
  • Eigenes Supportkonto mit starkem kundenspezifischem Passwort und erforderlichen Rechten einrichten; personenbezogene Konten bevorzugen.
  • Zugangsdaten über einen geschützten Kanal übergeben. Zugriff von PRODAT und Sperre anderer Quelladressen prüfen.
  • Anmeldungen protokollieren; Verantwortliche für Sperrung, Passwortwechsel und Pflege benennen.
  • Nicht mehr benötigte Fernwartungszugänge nach erfolgreicher Umstellung deaktivieren.

MFA und ein zentraler Gateway sind als spätere Ausbaustufe vorgesehen. Bereits vorhandene Schutzmaßnahmen bleiben erhalten.

Datensicherung und Betrieb

Die Kunden-IT ist für Infrastruktur, Betriebssystempflege, Sicherungsbetrieb und Überwachung verantwortlich; PRODAT für die PRODAT-spezifische Einrichtung und Datenbankkonfiguration. Abweichende Betriebsverantwortung ist ausdrücklich zu dokumentieren.

Mindestens täglich Datenbank, DMS und erforderliche Konfigurationen mit einem konsistent wiederherstellbaren Verfahren sichern. Sicherungen auf ein vom Produktivserver getrenntes Ziel übertragen und mindestens eine gegen Manipulation oder Löschung geschützte Kopie vorhalten. Ein lokaler Backup-Ordner, RAID oder VM-Snapshots allein erfüllen diese Vorgabe nicht.

Vor Inbetriebnahme Wiederherstellung in einer separaten Umgebung testen und Ergebnis dokumentieren. Den Test regelmäßig sowie nach wesentlichen Änderungen wiederholen. Aufbewahrungsdauer, maximal tolerierbaren Datenverlust und Wiederanlaufzeit im Betriebsprotokoll festhalten; bei kürzerem zulässigem Datenverlust ist häufiger zu sichern. Sicherungsfehler, freien Speicher und Dienstausfälle überwachen und einen Alarmempfänger benennen.

Hinweise zu Windows Server 2025 und Netzwerkfreigaben

Share-Berechtigungen über die erweiterten Freigabeeinstellungen setzen und die wirksamen Freigabe- und NTFS-Rechte kontrollieren. Den Zugriff mit einem normalen Benutzerkonto prüfen. Dies ist besonders bei Neuinstallationen und Migrationen auf Windows Server 2025 Teil der Abnahme.

Bei auffälligen Antwortzeiten typische Abläufe messen und mit lokaler beziehungsweise RDP-Ausführung vergleichen. Dokumentieren, ob dabei lokale Dateien oder weiterhin Netzwerkfreigaben verwendet werden. Server-/Netzwerkressourcen, Virenscanner, SMB-Signierung, SMB-Verschlüsselung und zugriffsbasierte Auflistung (ABE) sind Prüfpunkte, keine pauschal bestätigten Fehlerursachen. Jeweils nur eine Einstellung ändern und das Ergebnis festhalten.

SMB-Sicherheitsfunktionen dürfen nicht pauschal deaktiviert werden. Änderungen benötigen eine konkrete Diagnose und dokumentierte Freigabe. Windows Server 2025 verlangt standardmäßig ausgehende SMB-Signierung; Windows 11 24H2 Pro/Enterprise/Education ein- und ausgehende Signierung. Für SMB 2/3 ist EnableSecuritySignature nicht maßgeblich; entscheidend ist die Signierungsanforderung auf beiden Seiten.

Checkliste vor Inbetriebnahme oder Migration

Kunde, PRODAT-Version, aktive Nutzer, Module, Zielsysteme und Abnahmedatum im Protokoll erfassen. Jeden Punkt als erfüllt oder nicht erfüllt kennzeichnen. Nicht zutreffende Module mit Begründung im Nachweis vermerken. Abweichungen benötigen PRODAT-Freigabe mit Datum und Verantwortlichem; offene Anforderungen verhindern die Betriebsfreigabe, solange keine Freigabe der Abweichung vorliegt.

Vorgabe Erfüllt / nicht erfüllt Nachweis Verantwortlicher Freigegebene Abweichung
Betriebssystem und PostgreSQL-Version entsprechen der PRODAT-Vorgabe
Hardwareklasse, Einzelkernleistung, CPU und RAM erfüllt
SSD/NVMe, Redundanz, Kapazität und freie Reserve erfüllt
Clientausstattung und Netzwerk erfüllt
Installationspfade, Dienstkonten, Freigabe- und NTFS-Rechte geprüft
Produktiv-, Test- und Mandantenbereiche korrekt getrennt
PostgreSQL-Konfiguration eingerichtet und validate-Prüfung ausgewertet
Modulports mit Quelle, Ziel und Protokoll dokumentiert und getestet
Virenscanner-Ausnahmen dokumentiert; Funktion mit aktivem Schutz geprüft
RDP nur von beiden PRODAT-IP-Adressen erreichbar; NLA und Konto geprüft
Zugangsdatenübergabe, Protokollierung und Sperrverfahren geregelt
Nicht mehr benötigte Fernwartungszugänge deaktiviert
Tägliche Sicherung auf getrenntes Ziel und geschützte Kopie eingerichtet
Wiederherstellung getestet; Aufbewahrung und Wiederanlauf dokumentiert
Überwachung, Alarmempfänger und Wartungsverantwortung benannt
PRODAT, DMS, Geräte und Schnittstellen mit normalem Benutzer getestet
Bei Migration SMB-Rechte und gegebenenfalls Vergleichsmessungen geprüft
Abweichungen freigegeben; Abnahme durch Kunden-IT und PRODAT dokumentiert

Versandvorlage für die Kunden IT

Die aktuellen Vorgaben werden per Link auf diese Seite versendet. Separate Anhänge sind für den Versand nicht erforderlich.

Kurze Nachricht zum Kopieren

Frühere Dokumentausgaben

Die früheren Anhänge bleiben zur Nachvollziehbarkeit erhalten. Für neue Installationen und Migrationen gilt Ausgabe 3 vom 28.10.2026. Frühere Betriebssystem-, Hardware- und Konfigurationsangaben sind dadurch ersetzt.

Empfohlene Hardware

Etikettendrucker

Zur automatisierten Generierung und Druck von Wareneingangslabeln zur Beschriftung der Bauteile / Umverpackungen

Details: Brother QL

Dokumenten Scanner

Zur schnellen Erfassung von Lieferscheinen, Qualitätsdokumenten und Eingangsrechnungen während des Prozesses in PRODAT. Automatisierte Erfassung und Ablage von ABKs

Details: Fujitsu FI (veraltet)

Details: EPSON WorkForce

Barcode-Scanner

Schnelles An- und Abstempeln von ABKs in der Auftragszeit

Geräte

RFID-Terminal (LAN/WLAN)

  • Erfassung von Kommen, Gehen und Pause der Mitarbeiter über Terminal, unabhängig von PCs, mittels RFID-Chip

Details (Datafox)

RFID-Reader (USB)

  • Automatische Anmeldung in der BDE-Maske mittels RFID-Chip (BDE-Zeiterfassung)
  • Verwaltung und Registrierung der RFID-Chips (Mitarbeiterverzeichnis)

Details (Feig)

RFID-Chips

  • 13.56 MHz : Mifare Classic/DESFire (auch Mifare UltraLight/Plus)
  • 125 kHz : Hitag1/2/S, Unique/EM4102 (Feig: alt, nicht für Neusysteme / Datafox: EM4102 mit angepasstem Geräte-Setup)

Details

optional für Datafox-Terminal (aktuelle nicht implementierte Erweiterungen)

  • Fingerabdruckscanner
  • Barcodescanner (1D/2D)
  • Relaise und digitale/analoge Ein- und Ausgänge, z.B. für Türöffner (bis zu 4x Input oder 16x Output, 30V 2A AC/DC)

Mobile Geräte

Bitte beachten Sie grundsätzlich folgende Hinweise bei der Wahl der Tablets. Um PRODAT Mobile zu verwenden, werden ausser einer sehr guten Kamera und einem aktuellen Android Betriebssystem keine hohen Anforderungen an Prozessor oder Speicher gestellt. Hier zählt eher Investionssicherheit und Benutzbarkeit bspw. in Hinsicht auf die Akkulaufzeit. Generell empfehlen wir eine robuste Hülle, die unter den Stichworten Outdoor- oder auch Panzerhülle geführt werden. Diese Schutzhüllen sind allerdings gerätespezifisch, weswegen hier kein spezielles Modell empfohlen werden kann.

Hardware-Empfehlungen:
Mobile_Geräte

Android Geräte

  • Prozessor: aktuelle Generation
  • Arbeitsspeicher: mind. 2 GB RAM
  • Kommunikation
    • per W-LAN oder Mobilfunk LTE / 5G (je nachdem ob am Ort der gelanten Verwendung W-LAN verfügbar ist, wäre eine Mobilfunkfunktion per LTE oder 5G erforderlich)
    • Bluetooth und USB bieten sich für optionale externe Geräte, wie Barcode-Scanner oder Drucker an
  • mind. 4,0 Megapixel Kamera, möglichst hochauflösend für Front- und Rückseite (Verwendung der Kameras für Barcode-Erfassung)
  • Hersteller: Lenovo, Samsung und andere
  • aktuell unterstützter Browser: Chrome (PRODAT Mobile ist eine PWA-Anwendung und benötigt keine eigene App Installation)

Original-Dokumente (nicht-öffentlich/intern)

Die folgenden Repository-Verweise sind ältere Quellen und wurden bei der Aktualisierung vom 28.10.2026 nicht synchronisiert. Die aktuelle deutsche Word- und PDF-Ausgabe ist oben unter „Aktuelle Dokumentausgabe“ verlinkt.

Von [X] Daniel S vor 8 Tagen aktualisiert · 89 Revisionen